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Bali Reisebericht – von Kuta bis Lovina

Bali Reisebericht – von Kuta bis Lovina

Bali Zeremonie am Kuta Strand

Bali ist ein wahres Urlaubsparadies! Für jeden hat diese himmlische Insel etwas zu bieten. Von Luxus bis einfach, vom Touristenzentrum bis zur totalen Abgeschiedenheit, vom Surfstrand bis zur Sprachschule findet man hier alles.

Es herrscht feuchtheißes Klima das ganze Jahr durch. Besonders aber während der regenreicheren Monate von November bis Mai ist die Luftfeuchtigkeit extrem hoch, auch wenn es oft nur ein paar kurze Schauer gibt. Die Luft ist erfüllt von Nelkengeruch und Räucherstäbchen. Eine wunderschöne Landschaft prägt die Insel. Außerhalb der Städte leuchten einem die Reisfelder schon von weitem entgegen.

Bali Opfergabe Die Balinesen sind ein sehr geselliges und auch religiöses Volk. An jedem Haus gibt es einen kleinen Tempel oder Schrein, in den die Opfergaben gelegt werden. Oftmals sind dieses kleine Blumengestecke mit ein oder zwei Räucherstäbchen.

Die Balinesen setzen sich gerne zusammen, spielen Schach oder Karten oder trinken gemeinsam etwas. Generell haben sie wenige Namen, welche sich aber alle nach dem Status der Geburt richten. So gibt es als gebräuchliche Namen Wayan, Made, Nyoman und Ketut für den erst- bis viert geborenen. Der zweite Name ist dann meist ein individuellerer Name mit mehr Unterscheidungskraft.

Als Haupttouristenzentrum gilt Kuta im Süden der Insel. Hier gibt es einen schönen weißen Sandstrand und das Meer weist hier eine angenehme Surfbretter Kuta BeachBrandung auf. Surfbrettverleiher, Obstverkäufer und Masseurinnen gibt es hier zuhauf. Kuta weist eine große Dichte an guten Bali Tanah Lot TempelHotels, Restaurants, Bars und Nachtclubs auf. Es ist der ideale Ort zum ausgehen. Zahlreiche kleine Boutiquen und einige Warenhäuser machen Kuta zu einer riesigen Einkaufsmeile. Viele Orte der Umgebung lassen sich von hier aus in einem Tagesausflug besichtigen. So beispielsweise Tanah Lot, ein auf einer kleinen Felseninsel befindlicher Tempel. Priester bewachen die heiligen Schlangen, die angeblich giftig sind, aber noch nie jemanden gebissen haben sollen. Viele treffen sich hier zum Sonnenuntergang an einem der wohl meistfotografierten Motive Balis.

Ein weiteres Ausflugsziel ist die Halbinsel Nusa Dua und die Jimbaran Bay. Nusa Dua wird dominiert von Luxushotels, die an den schönsten Strandabschnitten dieser Ecke liegen. Die Jimbaran Bay ist eine hübsche Bucht am Anfang dieser Halbinsel, die sich für einen kurzen Spaziergang eignet. An einem Ende der Bucht befindet sich ein kleiner Fischerhafen und eine Ansammlung von kleinen Fischrestaurants am Meer. Der Fisch hier ist ausgezeichnet und einen Besuch wert. Besonders am Abend ist es sehr romantisch hier.

Das kulturelle Zentrum Balis bildet die hübsche kleine Stadt Ubud. Eine bunte Mischung aus kleinen Boutiquen, Märkten, tollen Restaurants und Theater macht den besonderen Reiz aus. Batikprodukte wie Sarongs, Kunsthandwerk, Kleidung oder Souvenirs lassen sich hier finden. Als gesunder und äußerst leckerer Zwischensnack bietet sich das frische Obst auf dem hiesigen Markt an. Exotische Leckereien wie Rambutan, Mangosteen, Schlangenfrucht und frisch gepflückte Mangos verlangen nach mehr. Die „Hauptstraße“ in Ubud, an der auch viele Hotels liegen, ist die Monkey Forest Road. Am Anfang der Straße befindet sich ein Affenwald – aber Vorsicht: Alles was nicht niet- und nagelfest ist, wird gerne von den Affen stibitzt. Vorsicht auch bei Brillen! Am Ende der Straße befindet sich der Königspalast, in dem viele der abendlichen Tanzvorführungen stattfinden. Ein Besuch einer dieser typisch balinesischen Tänze ist ein Muss!

Um Ubud herum gibt es viele kleine Dörfer, die Kunsthandwerk herstellen. So findet sich das Dorf der Steinmetze, das Dorf der Bildhauer, das Dorf der Silberschmiede usw. In der Regel hat sich ein Dorf auf ein Handwerk konzentriert. Ein Ausflug in die Umgebung Ubuds ist empfehlenswert, auch wegen der idyllischen Lage inmitten von Reisterrassen.

Etwas weiter nördlich liegt der Besakih Tempel. Es ist die Mutter aller Tempel auf Bali. Über 200 Gebäude bieten für jedes Dorf auf Bali die Möglichkeit, dort den Göttern ihre Huldigung entgegen zu bringen. Es ist ein faszinierender, sehr spiritueller Ort, den es zu sehen lohnt. Besonders interessant ist ein Besuch dieses Tempels, wenn eine Zeremonie stattfindet und hunderte festlich gekleideter Balinesen ihre Opfer bringen.

Bali Besakih Tempel
Ebenso spirituell, aber wesentlich kleiner und ruhiger ist der Pura Ulun Danu Tempel am Bratan See auf 1200 Metern Höhe. Der Tempel wurde 1633 erbaut und der Göttin Danu gewidmet. Am Rande des Sees gelegen hat der aus 9 Gebäuden bestehende Tempel fast schon etwas Mystisches.

Um die Schönheit der Landschaft zu sehen, sollte man eine Nacht in Kintamani verbringen und den Batur Berg erklimmen. Der Batur ist ein noch aktiver Vulkan im Norden Balis. Der Aufstieg beginnt bei Nacht und dauert etwa zwei Stunden. Bei Sonnenaufgang zeigt sich einem dann die Pracht des Batur Sees und der umgebenden Kraterberge.

Lovina ist ein ausgezeichneter Platz, um abzuschalten und Schnorcheln zu gehen. Ein schwarzer Sandstrand lädt zum Baden und Entspannen ein, während man weiter draußen am Riff die bunten Fische betrachten kann.

Amed im Nordwesten der Insel ist ein sehr beschaulicher Ort. Hier kann man entspannen, Schnorcheln gehen, den Fischern frühmorgens bei der Rückkehr zuschauen und ausgezeichnetes Essen genießen.

Bali Amed Boote
Beide Orte, Lovina sowie Amed, sind fernab des Trubels und der Touristenmassen. Sie eignen sich für ein paar entspannte Tage am Meer. Ideal für alle, die eine Ruhepause benötigen.

Dieser Reisebericht ist ein Erfahrungsbericht und beinhaltet keine möglichen Veränderungen vor Ort.